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Warnung an Warez-Betreiber und Benutzer
Warnung für Kazaa-Interessierte !
Raubkopiererbande: bekannter Münchener Abmahn-Rechtsanwalt im Knast

Warez-Seiten , oder auch SerialZ, CrackZ, sind Seiten auf denen geschützte Software,oder deren Freischaltcodes, zum kostenlosen Download angeboten wird.

Es werden dort entweder Kopien von Orginalsoftware oder aber Crack-Programme zur Freischaltung von Software angeboten. Da diese Seiten illegal sind verschwinden sie ständig vom Netz oder wechseln ihre Adressen. Die jeweils aktuellen Adressen werden meistens in Newsgroups ausgetauscht.

Neuerdings weit verbreitet sind auch “Tauschprogramme” wie Morpheus, Kazaar u.ä.. Mit diesen Tauschprogrammen lassen sich weltweit Online auch urheberrechtlich geschützte Programme tauschen. Die US-Musikindustrie geht aber auch hier jetzt zu Gegenmaßnahmen über : Immer öfter werden “falsche” MP3-Files in den Tauschbörsen durch die Betreiber eingestellt. In dem File findet dann der Empfänger nicht den gewünschten Musiktitel sondern Krach. Durch solche falschen Titelangebote will die Musikindustrie das Internettauschsystem austrocknen. Auch Viren werden durch die Musikindustrie anscheinend gezielt dort eingespeist. Also lieber sein lassen, es bringt mehr Ärger als Vorteile. Die Benutzung von File-Sharing-Programmen ist riskant, wie jetzt die Mahnschreiben von T-Online an ihre User gezeigt hat.

( siehe unter Aktuell ) Spiegel-Artikel zum Thema hier: http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,180163,00.html

Strafverfolgungsbehörden und die GVU surfen regelmäßig im Netz und nehmen solche Seiten vom Netz. Im Rahmen der Strafverfolgung sind die Betreiber über den jeweiligen Provider meist leicht zu ermitteln Auch der kostenlose Download stellt eine Straftat gem. § 106 UrhG dar.

Eine Alternative zum Download aus dem WWW stellt ein Download aus einer Mailbox dar, rechtlich macht es jedoch keinen Unterschied.

Urteil vom 31. Oktober 1995 - Ds 25 Js 1348/94 - "Mailbox: Download"

Der Betreiber einer Mailbox macht sich eines Vergehens nach § 106 Abs. 1 UrhG schuldig, wenn er in seiner Mailbox urheberrechtlich geschützte Programme Dritten zum Downloaden bereithält. Dabei kommt es nicht darauf an, ob er selbst oder Dritte diese Programme eingespeist haben.

Warnung an Warez-Betreiber und Benutzer

Der Kick mal wieder der schnellste gewesen zu sein, der das neuste Spiel gecrackt hat und vertreibt, verfliegt schnell, wenn die Polizei im Kinderzimmer steht und den PC beschlagnahmt. Neben der eventuellen Geldstrafe kommen noch horrende Schadensersatzforderungen der geschädigten Firmen. Also Finger weg , es wird sehr sehr teuer ! Nutznießer solcher Angebote können normalerweise leicht über die Log_files des Providers ermittelt werden. Wer also keinen unnötiger Ärger haben möchte, sollte einen Bogen um solche Seiten machen. Wie wichtig diese Warnung ist zeigen die Mahnschreiben von T-Online an bestimmte User im Februar 2002 .Anhand der IP-Nummern wurden alle User abgemahnt, die sich mit Morpheus und ähnlichen Programmen, Raubkopien heruntergeladen haben bzw. angeboten haben.

Warnung für Kazaa-Interessierte !

Sollten Sie sich doch für eine freie Tauschbörse, wie Kazaa, interessieren fallen Sie nicht auf die Dialer-Abzocker herein !!! Es gibt ähnlich lautende Internetadressen wo Sie dazu aufgefordert werden eine Downloadsoftware zu installieren. Dabei handelt es sich um einen Web-Dialer mit sehr hohen Kosten ! Ein typisches Beispiel hierfür ist die Url : kazaa-download.de . Diese Url hat nichts mit Kazaa zu tun !! Auch dort sollen Sie nur einen Dialer installieren !! Mehr über Dialer hier auf der Homepage unter Dialerabzocke.

Raubkopiererbande: bekannter Münchener Abmahn-Rechtsanwalt im Knast

Raubkopien für 135 Euro pauschal im Monat wurden durch eine organisierte Bande kommerzieller Raubkopierer vertrieben.

Mit dabei ein hinreichend bekannter Rechtsanwalt der Dialerszene aus München. Die Kanzlei kennt fast jeder Abgemahnte, Abmahnungen gehören zur Spezialität dieser Kanzlei. Der Rechtsanwalt Bernhard S., machte gerne auf Saubermann und mahnte sogar Verbraucherschutzforen ab um Dialerkritiker mundtot zu machen. Pikant, dass ausgerechnet eine von S. betriebene Dialer-Firma mehrfach auf der schwarzen Liste der Regulierungsbehörde aufgetaucht war - der Liste derjenigen Anbieter, denen wegen Rechtsverstößen nachträglich die Erlaubnis zum Betrieb des Dialers entzogen wurde.

Die Dialerlobby war gerne Kunde bei dieser Kanzlei. Jetzt sitzt der saubere “Rechtsanwalt” in Untersuchungshaft.Bestimmt werden wir in den nächsten Tagen aus der Richtung interessierter Clientel Berichte über Willkür, Rechtsbeugung, Verfolgung Unschuldigter oder ähnlichen Müll hören. Auch wenn für Herrn S. die Unschuldsvermutung gilt: etwas Schadensfreude sei bitte erlaubt wenn ein solch dubioser “Anwalt” aus dem Verkehr gezogen wird. Das ist gut für den Rechtsstaat und besonders gut für die abgezockten Dialeropfer.

Insgesamt ist gegen vier Beschuldigte Haftbefehl erlassen worden, teilte die Staatsanwaltschaft im thüringischen Mühlhausen mit.

Die vier Personen sollen seit Juni vergangenen Jahres über eine Internetseite den illegalen Download von Kinofilmen, Software und Audiotiteln angeboten und damit, laut GVU, einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich verursacht haben. Nach Angaben der Polizei vertrieben sie die Raubkopien an über 45.000 Abnehmer und erzielten damit Einkünfte von rund 1 Million Euro. Als Zahlungsmittel wurden benutzt: Kreditkarten, Banküberweisungen und kostenpflichtige Anrufe bei einer 0190er-Telefonnummer. Die unterschiedlichen Pauschalpreise galten jeweils für bestimmte Datenmengen. Für rund 15 Euro gab es zwei bis drei Filme. Die Namen der 45 000 Kunden könnte die Polizei anhand der im Computersystem gespeicherten Daten der Zahlungen herausfinden. Wahrscheinlich müssen aber nur die Nutzer mit intensiver Nutzung mit Strafverfolgung rechnen.

Die mutmaßlichen Haupttäter, der 20-jährige Daniel R. sowie sein 30-jähriger Bruder Thomas R., gelten als Kopf der Bande, sind aber selbst kaum als Inhaber in Erscheinung getreten. Ihre Briefkastenfirma auf der Insel Tortola (British Virgin Islands), die "Internet Payment Systems Ltd.", habe für die Verschleierung der Gelder gesorgt.

Rechtsanwalt S. betrauten die Hintermänner nach Angaben der Ermittler mit der Verwaltung der Finanzen ihrer Briefkastenfirma. S. führte sogar ein Anderkonto für die Bande, auf dem beispielsweise Ausgaben und Einnahmen aus dem Betrieb des Service eingingen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft handelte S. "in voller Kenntnis des illegalen Vertriebs der Daten".

Gegen die Täter werde auch wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt.

Rechtsanwalt Bernhard S., wird vorgeworfen an Geldwäsche und der Gründung einer kriminellen Vereinigung beteiligt gewesen zu sein. Außerdem soll er massiv an Verstößen gegen das Urheberrecht mitgewirkt haben. Er habe in voller Kenntnis des illegalen Vertriebs der Daten die Aufgabenbereiche Rechtliches, Buchhaltung und Finanzen wahrgenommen. Wegen Verdunklungs- und Fluchtgefahr befindet sich S. in Untersuchungshaft.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, betrieben zwei Männer im Alter von 20 und 30 Jahren aus dem Raum Meiningen die Webseite www.ftp-welt.com. Käufer erhielten für 135 Euro ein Zugangspasswort im Abonnement. Damit wurde dann von verschiedenen Servern im Ausland Raubkopien geladen.

Die Mühlhäuser Ermittler griffen dann am heutigen Donnerstag, 16.09.2004, zu: Es wurden eine Reihe von Privat- und Geschäftsräumen in Thüringen, Niedersachsen und Bayern durchsucht.

http://www.heise.de/newsticker/meldung/51156

Nachtrag, 24.09.2004:

.......................Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen erklärte gegenüber heise online, eine Verdunklungsgefahr sei nicht mehr gegeben. Syndikus sei bereits am Mittwoch vernommen worden. Es liege bislang kein "klassisches Geständnis" vor, erklärte Dirk Germerodt, Sprecher der Staatsanwaltschaft. Am gestrigen Donnerstag habe man zehn Stunden lang die Brüder R. vernommen und dabei unter anderem sämtliche Zugangskennungen zu dem FTPWelt-Server-Netzwerk erhalten. Bisher hatten die Brüder verweigert, diese Daten herauszugeben. Die Server seien nun komplett heruntergefahren. Außerdem haben die Ermittler Rechtshilfeersuchen gestellt, um auch physisch an die in mehreren Ländern befindlichen Geräte zu kommen...........”Ein vehementes Bestreiten liegt auf jeden Fall nicht gerade vor." Die Vorwürfe seien teilweise eingeräumt worden. ............... Als die Staatsanwaltschaft nun an den entsprechenden Koffer gekommen war, habe sie umgehend die Aufhebung der Haftbefehle beantragt. Insgesamt seien bisher etwa 600.000 Euro auf Bankkonten und in bar sichergestellt worden, die mit dem Betrieb von FTPWelt eingenommen wurden................. Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/51428

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