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Anti Kinderpornographie

Anti Kinderpornographie
Was ist unter Kinderpornografie zu verstehen?
Definition für Kinderpornografie:
Was ist unter Tier- und Gewaltpornografie zu verstehen?
Zitat aus Jugendschutz.net :
Was soll ich tun wenn ich zufällig so etwas feststelle ?
Änderungen durch Inkrafttreten des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) zum 01.04.2003 :
Verschärftes Sexualstrafrecht ab 01.04.2004:
Polizei und Provider sprengen internationalen Kinderpornografie-Ring im Internet
Schlag gegen Kinderpornografie in Tauschbörsen

Anti Kinderpornographie

Kinderpornografische Dateien müssen immer im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern gesehen werden. Jedes Verständnis für solche abartigen Kreaturen ist hier nicht mehr angebracht. Hier gibt es keine Hinweise wo und wie solcher Schweinkram vertrieben wird. Das BKA und andere Polizeibehörden bemühen sich im Internet die Täter aufzuspüren und zu überführen. Leider ist dieser , oft geschlossene Kreis von Perversen , nicht leicht auszumachen. Sollten Sie in Newsgroups, Chats oder im Internet auf entsprechende Seiten stoßen verständigen Sie bitte s o f o r t das BKA oder die örtliche Polzei. Laden Sie keinesfalls zur " Beweissicherung " Bilder herunter, die Angabe der Seitenadresse reicht völlig aus ! ( siehe unten )

Beachten Sie unbedingt das bereits das Anschauen und erst recht das Herunterladen von entsprechenden Bildern eine Straftat darstellt. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie hier: http://www.lka.nrw.de/faq/faq.htm

Was ist unter Kinderpornografie zu verstehen?

Kinderpornografisch sind Schriften (§ 11 Abs. 3 Strafgesetzbuch), die den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Gegenstand haben und ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen darstellen. (§ 184 Abs. 3-5 Strafgesetzbuch)

Neu seit April 2003: Auch die Nacktfotos von Kindern sind strafbar, wenn sie das Kind in einer unnatürlichen, geschlechtsbetonten Pose zeigt. Die Ausrede FKK-Foto zieht jetzt endlich nicht mehr ! (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) Ein Kind ist eine Person unter vierzehn Jahren.

Definition für Kinderpornografie:

Kinderpornografie ist die Darstellung des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Bei der Darstellung kann es sich um tatsächlich stattgefundenes oder um wirklichkeitsnahes Geschehen handeln, so dass auch mit Bildbearbeitungssoftware konstruiertes Material unter das Verbot fällt. Als Altersgrenze gilt in Deutschland die Vollendung des 14. Lebensjahres.

Sexueller Missbrauch bedeutet, dass an dem Kind sexuelle Handlungen durch einen Erwachsenen oder ein anderes Kind vorgenommen werden, oder dass das Kind diese Handlungen an einer anderen Person vornimmt. Darunter fallen auch Handlungen, die das Kind an sich selbst vornimmt. Nacktbilder von Kindern sind keine Kinderpornografie, sofern nicht die Darstellung von Geschlechtsteilen in den Vordergrund rückt. Dies ist gegeben, wenn das Kind auf Regieanweisung unnatürliche Posen einnimmt, z. B. weit gespreizte Beine etc. Quelle: http://www.isinet-mv.de/pages/index.htm

Was ist unter Tier- und Gewaltpornografie zu verstehen?

Unter Gewaltpornografie sind pornografische Darstellungen zu verstehen, zu denen Gewalttätigkeiten hinzutreten müssen. (§ 184 Abs. 3 Strafgesetzbuch)

Tierpornografisch sind Schriften, die sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben. (§ 184 Abs. 3 Strafgesetzbuch)

AKTUELL:

Kinderpornographie im Internet BGH - Az.: 1 StR 66/01, Urt. v. 27.6.2001 Härtere Bestrafung für Verbreitung von Kinderpornos im Internet .....zu der Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt...... Quelle: BGH vom 27.6.2001

Zitat aus Jugendschutz.net :

Strafbar ist also, wer eine Datei mit pornographischen Darstellungen oder mit Werbung für pornographische Angebote an einem Ort, z. B. auf einem Server, zugänglich macht, der auch von Personen unter 18 Jahren eingesehen werden kann oder ihnen sonst zugänglich ist. Zugänglich macht ein pornographisches Angebot auch derjenige, der ein Link zu einem solchen Angebot setzt. Bestraft wird, wer vorsätzlich gehandelt hat, also wußte, daß es sich um Pornographie handelt und daß sie oder die Werbung für sie auch Kindern und Jugendlichen zugänglich sein würde. Bestraft wird aber auch, wer fahrlässig gehandelt hat, wer also bei gehöriger Sorgfalt hätte erkennen können, daß er Kindern oder Jugendlichen Pornographie zugänglich macht (Fahrlässigkeit ist in diesen Fällen strafbar nach § 6 Nr. 3 i. V. m. § 21 des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften [GjS] oder, wenn es sich um einen Mediendienst handelt, als Ordnungswidrigkeit nach § 8 Abs. 1 Nr. 4 i. V. m. § 20 des Staatsvertrages über Mediendienste [MDStV].

Was soll ich tun wenn ich zufällig so etwas feststelle ?

Sind sie auf einer entsprechenden Seite gelandet können sie den Inhaber ermitteln:

Führen Sie im Fenster der DOS-Eingabeaufforderung eine WHOIS-Abfrage durch (über Tastatur eingeben: "/whois" bzw. "/dns") , diese Informationen sowie das Chat-Protokoll im irc oder die Seitenadresse im www. können Sie dann an die Polizei weitergeben. Notieren Sie sich auch Datum und Uhrzeit. BITTE KEINE BILDER RUNTERLADEN !

Melden Sie Kinderpornos bitte ( auch anonym ) an das BKA oder Netz gegen Kinderporno.

Private Internetnutzer, denen anstößige Inhalte im Netz auffallen, können sich direkt an INHOPE (Internet Hotline Provider Association ) wenden, um die weitere Verbreitung dieser Inhalte zu stoppen. INHOPE will weltweit Aktivitäten wie die Verbreitung kinderpornographischen Materials im Ursprungsland bekämpfen. Die Organisation, die im November 1999 von eco gemeinsam mit Internetverbänden anderer Länder gegründet wurde, habe bereits in vielen Fällen zur Überführung von Straftätern beigetragen, heißt es in einer Mitteilung des Providerverbands.

Schauen sie nicht weg !! Handeln Sie !!

Änderungen durch Inkrafttreten des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) zum 01.04.2003 :

absolute Verbreitungsverbote
Die Verbreitung folgender Darstellungen ist absolut verboten:
Darstellung von Kindern oder Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung, dies gilt auch für virtuelle Darstellungen.
Darstellungen, die pornographisch sind und Gewalttätigkeiten, den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben; dies gilt auch für virtuelle Darstellungen.
Die Verbreitung grausamer und sonst unmenschlicher Gewalttätigkeiten:
§ 4 Abs. 1 Nr. 5 JMStV heißt wörtlich: "grausame und sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt; dies gilt auch bei virtuellen Darstellungen,"
Benutzergruppe mit Alterzugangskontrolle ( Adultseiten ) :
Die Anforderungen an Adultseiten / Pornoseiten (geschlossene Benutzergruppe) wurden verschärft.
Ab dem 01.04.2003 sind pornographische Angebote nur dann zulässig, wenn sie nur Erwachsenen zugänglich gemacht werden. Hierzu gibt es verschiedene Zutrittskontrollsysteme.
Welche Anforderungen solch ein Zugangskontrollsystem haben muß wird sich noch zeigen.
Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote ( Kinderschutz )
Angebote, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu beeinträchtigen, müssen
entweder mit einem Filtersystem geschützt werden, ( also wieder Zugangskontrolle)
oder zu Zeiten verbreitet werden, zu denen Kinder/Jugendliche der jeweiligen Altersstufe diese Angebote üblicherweise nicht wahrnehmen (so steht es im Gesetz) .
Handelt es sich um ein Angebot, dass lediglich auf Kinder unter 14 Jahren entwicklungsbeeinträchtigend wirken kann, muss es getrennt von für Kinder bestimmten Angeboten verbreitet werden bzw. abrufbar sein. ( wie soll das gehen ? )
folgende Kriterien für entwicklungsbeeinträchtigende Angebote wurden von jugendschutz.net herausgegeben:
das Angebot überreizt die Nerven des Kindes/Jugendlichen
das Angebot stellt eine übermäßige Belastung für das Kind/den Jugendlichen dar
die Phantasie des Kindes/Jugendlichen wird übermäßig erregt
Sanktionen strafrechtlich
Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird derjenige bestraft, der Angebote, die offensichtlich schwer jugendgefährdend sind, verbreitet oder zugänglich macht. Die Tat kann fahrlässig und vorsätzlich begangen werden.
Alle bisherigen Strafvorschriften des StGB bestehen weiterhin im vollem Unfang.
Sanktionen Ordnungswidrigkeiten
Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße bis zu 500.000 Euro geahndet werden
Die folgenden Ordnungswidrigkeiten können sowohl vorsätzlich als auch fahrlässig begangen werden (§ 24 Abs.. 1 Nr. 1 JMStV):
Darstellung von Kindern/Jugendlichen in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung, dies gilt auch für virtuelle Darstellungen
Darstellungen, die pornographisch sind und Gewalttätigkeiten, den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben; dies gilt auch für virtuelle Darstellungen
Verbreitung oder Zugänglichmachen pornographischer Angebote außerhalb einer geschlossenen Benutzergruppe
Nichtbefolgen der von der KJM angeordneten Maßnahmen ,Verstoß gegen die Auskunftspflicht gegenüber der KJM (Kommission für Jugendmedienschutz ) und der Landesmedienanstalt

Werbeverbot
Werbeverbot für Pornographie, insbesondere :
Verbreitung oder Zugänglichmachen entwicklungsbeeinträchtigender Angebote ohne Filtersoftware
Das Anbieten entwicklungsbeeinträchtigender oder jugendgefährdender Inhalte sowie das Betreiben von Suchmaschinen ohne einen Jugenschutzbeauftragten bestellt zu haben
Verbreitung entwicklungsbeeinträchtigender Angebote außerhalb empfohlenen Sendezeiten
Verbreitung von Programmankündigungen mit Bewegbildern außerhalb der geeigneten Sendezeit

Verschärftes Sexualstrafrecht ab 01.04.2004:

So wird gemäß Paragraf 184c derjenige bestraft, der pornografische Darbietungen, etwa Live-Shows, durch Medien- oder Teledienste verbreitet. Eingeschränkt ist die Anwendung der Vorschrift jedoch dann, wenn "durch technische oder sonstige Vorkehrungen sichergestellt ist, dass die pornographische Darbietung Personen unter achtzehn Jahren nicht zugänglich ist". Ab welchem Umfang von einem solchen wirksamen Altersschutz gesprochen werden kann, ist umstritten.

Erheblich verschärft wurde der Strafrahmen für Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornografischen Schriften gemäß Paragraf 184b. Wer sich selbst entsprechendes Material verschafft oder es besitzt, muss seit der Reform mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Wer einem anderen den Besitz von kinderpornografischen Schriften verschafft, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, dem droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Bisher beschränkte sich der entsprechende Strafrahmen auf maximal ein Jahr.

Ausgedehnt wird die Strafbarkeit des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch die Reform gemäß Paragraf 176 Abs. 4 Nr. 3 StGB auch auf Vorbereitungshandlungen. Verboten ist danach, auf ein Kind durch Schriften -- hierunter fallen auch Datenspeicher -- einzuwirken, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen. Begründet wird dies mit Medienberichten zu Sexualstraftätern, die über das Internet, insbesondere in Chatrooms, Kontakt zu Kindern aufnehmen und durch Tricks versuchen, diese zu persönlichen Treffen zu überreden.

Einschneidende Änderungen ergeben sich schließlich auch in der Strafprozessordnung (StPO). So genügt als Anlassdelikt zur Aufnahme und Speicherung der menschlichen DNA in polizeiliche Datenbanken nach dem neuen Paragrafen 81g StPO jeglicher Verstoß gegen das Sexualstrafrecht. Während derartige Maßnahmen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur bei Straftaten von erheblicher Bedeutung zulässig waren, reicht nun bereits die einfache Verbreitung von Pornografie, beispielsweise über eine Internet-Tauschbörse oder eine Website.

Quelle und den ganzenArtikel unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/46315

Polizei und Provider sprengen internationalen Kinderpornografie-Ring im Internet

Polizei und Staatsanwaltschaft Sachsen-Anhalts haben mit einer weltweit angelegten Aktion 38 international tätige kinderpornografische Zirkel im Internet gesprengt. Insgesamt werden 530 Bundesbürger des Besitzes oder des Verbreitens von kinderpornografischen Schriften verdächtigt. Weltweit seien von den Ermittlungen in 166 Ländern rund 26.500 Tatverdächtige Internet-Nutzern betroffen. Damit ist die Operation "Marcy", bislang die bedeutendste Aktion gegen die internationale Kinderpornografie-Szene, bei der Deutschland Ausgangspunkt für Ermittlungen war, teilt die Polizei in Sachsen-Anhalt mit.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen seien in dieser Woche deutschlandweit Privatwohnungen und Geschäftsräume -- insgesamt 502 Objekte -- durchsucht worden. Dabei wurden 745 Computer, mindestens 35.500 CDs, 8300 Disketten sowie 5800 Videos beschlagnahmt. An der Aktion waren bundesweit insgesamt 1500 Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft beteiligt............

Sachsen-Anhalts Justizminister Curt Becker und Innenminister Klaus Jeziorsky erklärten heute in Magdeburg, Sachsen-Anhalts Strafverfolgungsbehörden hätten eindrucksvoll bewiesen, "dass sie im Kampf gegen Kinderpornografie bundesweit an exponierter Stellung stehen". Becker zufolge wird geprüft, ob die überführten Täter nach Paragraph 184 Absatz vier des Strafgesetzbuches wegen "bandenmäßiger Verbreitung von Kinderpornografie" angeklagt werden. In diesem Fall drohe ihnen eine Strafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.-...................................

Quelle: Heise-News unter : http://www.heisenews.de/newsticker/data/anw-26.09.03-001/

Nur durch intensive Zusammenarbeit mit den Providern konnte nach 1 Jahr Ermittlungen zugeschlagen werden.

Schlag gegen Kinderpornografie in Tauschbörsen

Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Ermittlungsbehörden unter der Leitung des FBI verkündete vergangenen Freitag den erfolgreichen Schlag gegen Anbieter kinderpornografischer Inhalte in P2P-Netzen. Ermittlungen in etwa 1000 Fällen führten zur Durchsuchung von 340 Computern und bisher zur Festnahme von 65 Personen. Die Aktion, federführend vom FBI durchgeführt, lief bereits seit Herbst 2003 unter dem Decknamen "Peer Pressure". Seither haben Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden gezielt Tauschbörsen infiltriert, um Anbieter kinderpornografischer Inhalte ausfindig zu machen. Erst Ende April waren im Zuge einer anderen Aktion mehr als 160 Kunden einer einschlägigen Website verhaftet worden...............

Quelle / ganzer Artikel unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/47403

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