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Computersabotage

Computersabotage
Was tun wenns passiert ist ?
Die Folgen

Computersabotage

Unter Computersabotage versteht man das Unbrauchbarmachen von PC-Anlagen oder das Löschen von Daten auf gewerblichen Rechner von Firmen oder Behörden.(§ 303b StGB) Auch das bloße Verändern von einzelnen Daten kann bereits zur Straftat führen. Neben diversen anderen Tatbestandsmerkmalen zur Begehung dieser Straftaten, z.B. durch Mitarbeiter, ist die hauptsächliche Tatvariante der Online-Hackerangriff.

Geschützt sind bei der Computersabotage jedoch keine Privat-PC´s. Hier greifen die Straftatbestände der §§ 202a und 303a StGB.(Datenausspähung / Datenveränderung )

Zur Computersabotage gehören auch die DOS-Attacken / Flooden.

Schutz vor solchen Angriffen bieten entsprechende Firewallprogramme wie unter Viren beschrieben.

Was tun wenns passiert ist ?

Keine Veränderungen am Rechner mehr durchführen und sofort die Polizei verständigen. Meistens ist es möglich den Hacker zu ermitteln und strafrechtlich dagegen vorzugehen. In einigen Fällen ist es auch möglich Datenlöschungen rückgängig zu machen sofern nicht zwischenzeitlich weitere Aktionen auf der PC-Anlage durchgeführt werden.

Die Folgen

Oft als Jux gedacht machen sich die Hacker keine Gedanken über die möglichen Schadensersatzfolgen wenn z.B. eine Firmen auch nur stundenweise nicht weiterarbeiten kann. Oftmals kommen hier auf die zumeist jugendlichen Täter Schadensersatzforderung in 5 stelliger Höhe oder mehr zu. Auch wenn der Täter zum Zeitpunkt der Tat über kein Geld verfügt können solche Forderungen auch noch nach Jahrzehnten eingefordert werden.

Dagegen ist der Strafbefehl aufgrund ihrer begangenen Straftat oft nur noch Nebensache.

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