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Dialerabzocker manipulieren und betrügen wie nie zuvor!
Vorsicht ! Dialerfalle: Dialer auf bekannter Seite !
0190-Dialer mit Selbstzerstörung zur Beweismittelverhinderung
Neuer Dialertyp tauscht Windows-DLL Dateien aus !
Neuer Abzockerdialer mit 01805.. Rufnummer !
AOL geht als erster Provider gegen Dialerabzocke vor !
POP-UP Fenster mit Sicherheitswarnung ist Dialerabzocke !!!
Dialertrick der geschmacklosen Art :Selbstmorddrohung von Claudia :
Neue Abzockermethode der Dialermafia mit 0800er Rufnummern !
Ab dem 13.12.2003 dürfen sämtliche Dialer nur noch die Rufnummergasse 09009... benutzen !!
Neuer Dialer wählt Satellitennummer !!
Das war überfällig! RegTp verbietet endlich die Dialerabzocke der Hanseatischen Abrechnungen!
Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer)
T-Com sperrt Auslandsdialer-Rufnummern !
Das war überfällig! RegTp verbietet endlich die Dialerabzocke der Hanseatischen Abrechnungen!

Dialerabzocker manipulieren und betrügen wie nie zuvor!

Dialerseite tippt “OK” selbst ein.

Leider hat es nichts gebracht das tolle Gesetz gegen "Missbrauch von 0190er Mehrwertdienstrufnummern". Fakt ist: Seit die neuen Bestimmungen des TKG (Telekommunikationsgesetz) in Kraft sind wurden die neuen 09009er Rufnummern für Dialer eingeführt. Seit dieser Zeit kann man nicht mehr anhand der gewählten und berechneten Rufnummer den betrügerischen Anbieter identifizieren. Hatte früher jeder Anbieter/Dialer jeweils nur eine 0190er Rufnummer werden heute unter einer 09009er Rufnummer durch die Regulierungsbehörde (RegTp) gleich mehrere tausend Dialer, verschiedener Anbieter, unter einer einzigen Rufnummer zugelassen.

Hat man jetzt einen betrügerischen Dialer mit gelöschten oder falschen Hashwert kann der Abzocker, trotz bekannter Rufnummer, praktisch nicht ermittelt werden.

Jeder Betrüger wird jetzt behaupten dieser böser Dialer stammt natürlich nicht von seiner Firma.

Hinzu kommen immer raffiniertere Methoden der Abzocker aus dem Ausland. So werden teure Dialer zu tausenden unter dubiosen Anschriften im Ausland registriert, Vorschriften nach einem deutschen Ansprechpartner werden schlicht missachtet und von der Regulierungsbehörde nicht umgesetzt . Die Dialerdatenbank bietet unendlich viele Beispiele hierzu. Als Betreiber und verantwortlichen Ansprechpartner werden hier ständig ausländische Adressen und Namen, oft mit Postfachanschriften, registriert.

Ein Beispiel für technische Manipulationen selbst bei regulär registrierter Dialer zeigt: Dialer sind niemals sicher, der Verbraucher wird weiterhin gnadenlos abgezockt.So stellte die Seite dialerschutz.de fest, dass Dialer der spanischen Firma Teleflate S.L. aus Mallorca durch technische Manipulationen die Buchstaben "OK" selbst in das Verbindungsfenster des Dialers eintragen, ohne Wissen und Wollen des Users. Diese Manipulation ist nachträglich für den Normaluser nicht nachweisbar, die Dialer sind registriert, die Manipulationen werden durch kleine Programme aus dem Zwischenspeicher heraus durchgeführt. Nach Abschluß der Internetsitzung sind die Änderungen nicht mehr auf dem PC. Der User kann später kaum einen Beweis der Manipulation erbringen. Benutzt wurden hier Ende August 2004 die Rufnummern 09009-0000492 und 09009-000484.

Dialerschutz.de beschreibt die neuen Manipulationen wie folgt: Zitat: “.............Konkret zeigt sich das an einer Webseite, die auf das mallorquinische Unternehmen angemeldet ist und über einen Dialer zu Erotikangeboten führt. Der Dialer berechnet 30 Euro pro Einwahl, ist registriert, und macht auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck. Doch der Teufel steckt im Detail, wie die Versuche zeigten. Beim Besuch der Seite mit einem Exploit-gefährdeten PC wurde sofort über einen harmlos erscheinenden Counter ein - von AntiVir als Trojaner erkanntes - JAVA-Archiv namens count4.jar zusammen mit einer hta-Applikation 8000.bin auf dem Rechner des Betroffenen geladen. Das Nachladen von Komponenten erledigten ein Programm namens javainfo.exe und die hta-Applikation. Diese legten den Dialer an der "richtigen Stelle" auf dem PC ab, starteten ihn und versteckten ihn per Windows API "ShowWindow(hwnd,SW_HIDE)" vor dem Blick des Users. Dann wurden per SendMessage die Buchstaben O und K an das Zustimmungsfenster geschickt. Sprich: Genau der entscheidende Schritt, die Zustimmung zur teuren Einwahl, erfolgte nicht durch den Nutzer, sondern ferngesteuert. Die Folgen liegen auf der Hand: Der Betroffene hatte 30 Euro Gebühren auf der Rechnung und einen völlig legalen Dialer auf dem PC. Die Fernsteuerung selbst konnte er zu diesem Zeitpunkt nicht mehr nachweisen. Denn die steuernden Komponenten waren niemals auf der Festplatte abgelegt, sondern nur im flüchtigen Hauptspeicher aktiv.......” Quelle: http://www.dialerschutz.de/home/Aktuelles/aktuelles.html

Weitere unrühmliche Beispiele sind hinlänglich bekannt, so musste die Regulierungsbehörde Mitte August bereits dutzende von Rufnummern sperren und die Abrechnung untersagen, die Nummern wurden ebenfalls irregulär benutzt, die Registrierung musste widerrufen werden.

Auch Heise hat sich zu dem Thema Gedanken gemacht: Zitat:”......Diese Entwicklung gefährdet nun auch das Geschäft seriöser Dialer-Anbieter: Jeder Dialer-Nutzer kann einen Einspruch nun damit begründen, die Zustimmung zur Einwahl sei erschwindelt worden -- den Gegenbeweis kann der Dialer-Anbieter unmöglich antreten, da sich, wie das Beispiel zeigt, auch legale Dialer austricksen lassen. Nach Ansicht von Fachanwälten verschlechtert dies die ohnehin schwache rechtliche Position der Dialer-Betreiber beim Streit um Entgelte für Einwahlen..............” Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/50575

Der User muss weiterhin auf der Hut sein und seinen Rechner stets auf dem neuesten technischen Stand halten, insbesondere muss die jeweils benutzte Dialerschutzsoftware aktuell sein. Wer sich häufig im Erotikbereich des Internets aufhält sollte nach Möglichkeit auf Windows ganz verzichten. Wer heute noch mit Modem oder ISDN ins Internet geht sollte auf jeden Fall die paar Euro für einen guten Hardwaredialerschutz wie den Dialer-Blocker von Conrad Electronic investieren. Ohne Schutz geht es nicht mehr, entweder DSL-Zugang oder gute Schutzmaßnahmen, ansonsten gibt es nur Probleme.

Die RegTp teilt in einer Presseerklärung mit:

“....Mit den unverzüglich ergriffenen, umfangreichen und einschneidenden Maßnahmen begegnet die Regulierungsbehörde dem Versuch, eine bislang noch nicht bekannte Anzahl von Verbrauchern zu schädigen und die geltende Rechtslage zu unterlaufen, so Matthias Kurth, Präsident der Reg TP. Jeder von der Regulierungsbehörde festgestellte und nachvollzogene Rechtsmissbrauch wird auch künftig hart geahndet werden.

Im Einzelnen wurden durch die Reg TP folgende Maßnahmen ergriffen:

Sämtliche Dialer-Registrierungen der Firma Teleflate S.L. wurden rückwirkend zurückgenommen, so dass nach Rechtsauffassung der Reg TP zu keinem Zeitpunkt eine Zahlungsverpflichtung für diese Dialer besteht. Ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung für Verbindungen über die u. g. Rufnummern wurde gegenüber dem Netzbetreiber angeordnet, in dessen Netz die Rufnummern geschaltet sind. Die Abschaltung folgender zehn Rufnummern wurde angeordnet: 090090000484 bis 090090000493 Eine Liste aller von der Reg TP eingeleiteten Maßnahmen im Zusammenhang mit Rufnummernmissbrauch ist auf der Internetseite der Reg TP www.regtp.de zu finden.

Vorsicht ! Dialerfalle: Dialer auf bekannter Seite !

Die Homepage der beliebten XP-Antispy Software ist umgezogen. Wer jetzt die Seite www.xp-antispy.de aufruft landet auf einer plumpen “Hackerseite”und “Securityseite”. Hier wird mit den üblichen Tricks versucht dem Besucher ein Dialerprogramm unterzujubeln. Kosten : 1,86 € pro Minute bei meiner Testeinwahl.

Die Domain wurde vom Inhaber verkauft, leider an einen Dialervertreiber.

Sinnigerweise trägt das Dialerprogramm den Namen SecurityTipps und zeigt erst nach der Installation die Gebühren an. Gebührenhinweise beim Download und Installation Fehlanzeige ! Eine verdeckte Einwahl erfolgt jedoch nicht, das Programm legt auch ein Icon in der Taskleiste an.

Der Dialer installiert sich im Ordner c:/windows/dialer. Es handelt sich um den bekannten Teensex Dialer.

Die neue “echte” Domain lautet: www.xp-antispy.org.

Eine weitere böse Falle ist auch die ehemalige Seite der Filesharingsoftware Kazaa. Unter der Url:

www.kazzaalite.de und. at und.ch ist jetzt ebenfalls ein Dialeranbieter Zuhause !!

Ganz dreist, dort zocken Dialer bis zu 7,50 Eurp pro Minute = 450 Euro pro Stunde ab !!

0190-Dialer mit Selbstzerstörung zur Beweismittelverhinderung

Schon lange war damit zu rechnen, jetzt ist es passiert: Der erste betrügerische Dialer löscht sich selber nach der Einwahl und soll hierdurch eine anschließende Beweissicherung verhindern. Das fiese Ding ist als Trojaner einzustufen und heißt 1840.exe .

Aber keine Panik: Die Polizei kann auch anhand der 0190er Rufnummer im Fall der Fälle ermitteln.

Die Verbreitung erfolgt vermutlich über Tauschbörsen und per E-Mail Anhänge. Diese Warnung stammt von Network Associates . Nachzulesen unter : http://vil.nai.com/vil/content/v_100464.htm

Mehr zum Thema auch bei Heise-News unter : http://www.heisenews.de/newsticker/data/jo-07.07.03-000/

Neuer Dialertyp tauscht Windows-DLL Dateien aus !

Dieser Dialer ist eindeutig darauf ausgelegt jeden Internetuser abzuzocken. Er wählt sich verdeckt ein und umgeht dabei die gängigen Schutzprogramme.(noch). So arbeitet der neue Dialertyp:

Die Datei rasapi32.dll aus, mit der sich ein Windows-PC per ISDN oder analoger Verbindung ins Internet einwählt. Egal, welche Nummer das DFÜ-Netz oder eine Anwendung vermeintlich wählt -- hinter den Fassaden wird eine 0190-Verbindung aufgebaut !

Im Verzeichnis von Windows wird unter de,m Ordner System32 die Dll-Datei rasapi32.dll ausgetauscht und als rasapi32.ocx abgespeichert. Das hat aber zum Glück den Vorteil, dass sie jetzt nachschauen können, ob in ihrem Ordner System32 eine Datei rasapi32.ocx existiert. Wenn ja, haben sie den Dialer.

Abhilfe: Die Datei rasapi32.dll löschen und die Datei rasapi32.ocx wieder umbenennen in rasapi32.dll. Anschließend muß noch in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE/SOFTWARE/Microsoft/Windows/CurrentVersion/Run der mit WinVM32 bezeichnete Binärwert zu entfernt werden. Nach einem weiteren Neustart benutzt Windows dann wieder die richtige dll und man kann rasapi32.tmp in Quarantäne nehmen.

Quelle, mehr Infos unter : http://www.heisenews.de/newsticker/data/jo-20.06.03-000/

Neuer Abzockerdialer mit 01805.. Rufnummer !

Die Gier der Dialerabzocker ist schier unersättlich, jetzt ist der erste Dialer aufgetaucht der neben den üblichen 0190er Nummern auch die 01805 anwählt, falls die 0190er Nummer gesperrt sind. Klar, dass der Anbieter seinen Sitz auf den Bahamas hat. Auf den Rechner kommt der Dialer mit einem verbotenen EXIT-POPUP-Fenster. Mehr Einzelheiten zu diesem unseriösen Anbieter unter:

Quelle: http://www.dialerschutz.de/home/Aktuelles/aktuelles.htm

AOL geht als erster Provider gegen Dialerabzocke vor !

Per Einstweiliger Verfügung ließ AOL am 17.04.2003 dem Dialer-Anbieter Interfun untersagen, künftig "E-Mails zum Zwecke des Vertriebs von Zugangs-Software für Erotikdienste oder zur Bewerbung solcher Dienste zu versenden, ohne dass bereits eine Geschäftsbeziehung mit dem Empfänger besteht oder dessen tatsächliches oder mutmaßliches Einverständnis für den Empfang vorliegt."

AOL bezieht sich dabei stellvertretend auf eine E-Mail, die am 29. März bei einem Kunden eingegangen war. Darin wurde unter den Subject "wichtig...!!!" für eine Video-Chat-Software von Interfun geworben. Die Einwahl über diese Software erfolgt über eine 0193-Nummer und kostet 20 Euro je Einwahl sowie zwei Euro pro Minute. AOL hatte Interfun per Abmahnung aufgefordert, den Versand solcher E-Mails künftig zu unterbinden. Der Dialer-Anbieter ließ die gesetzte Frist zum 10. April ohne Reaktion verstreichen.

Die daraufhin von AOL beantragte Einstweilige Verfügung verbietet es Interfun nun generell, unverlangte Werbe-E-Mails zu verschicken, ansonsten droht der Firma ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro. AOL hat angekündigt, auch dann gegen Interfun vorzugehen, wenn der Dialer-Anbieter nicht selbst als Absender der E-Mail fungiert, sondern nur Mitstörer bei der E-Mail-Aktion ist. "Wir wollen und werden in diesem Fall entschlossen vorgehen", erklärte Herr Niebuhr von der AOL-Rechtsabteilung.

Quelle: Heise-News vom 18.04.2003 , die ganze Meldung gibt es hier : http://www.heisenews.de/newsticker/data/hob-17.04.03-000/

POP-UP Fenster mit Sicherheitswarnung ist Dialerabzocke !!!

Millionen von Usern haben plötzlich ein POP-UP-Fenster auf dem Monitor. Inhalt: Eine aktuelle Sicherheitswarnung mit dem Angebot ein Update runterzuladen. Dahinter verbirgt sich ein Dialerdownload ! Diese Fenster werden mittels des Nachrichtendienstes von Windows wahllos an ganze Gruppen von IP-Nummern versand. Es ist dabei völlig egal auf welcher Internetseite sie gerade surfen.

Sie können sich schützen wenn sie den Nachrichtendienst abschalten oder ihre Firewall entsprechend einrichten .

Dialertrick der geschmacklosen Art :Selbstmorddrohung von Claudia :

Neue Spam-Mails mi einer Selbstmordandrohung einer verzweifelten “Claudia “ gehen durch das Internet.Auszug : Ich heiße Claudia, habe so das Gefühl das mich keiner mehr will ! Bin immer alleine zu Hause muß immer morgens alleine aufstehen. Ich habe einfach keine Lust mehr da zu. Immer hinten an zu stehen”, erzählte ihm eine ”Claudia” in der Mail, und weiter: ”Deshalb habe ich beschlossen mir das Leben zu nehmen. Wenn aber Du der jenige bist der das verhindern will?” Dann klick diesen Link http://www.netmails.com/members/gratissex an und ich weiß das mich noch jemand auf dieser Welt möchte. Vielleicht werde ich es mir dann noch mal überlegen.”

Ihr wisst was kommt: Folgt man dem Link landet man auf einer Seite wo ein defekter Desktop simuliert wird. Zur Reparatur soll dann der Dialer runtergeladen werden. Ein Test von dialerschutz.de zeigte, dass es ein 0190-Dialer der Firma IBS (”Live-show dlp-11655”)ist, der bei der Einwahl mit 1,86 Euro/Minute zu Buche schlägt, diese Kosten aber immerhin deutlich anzeigt.

Nicht nur moralisch verwerflich, auch geschmacklos ist solch ein Dialertrick. Mal sehen, was sich diese Abzocker als nächstes einfallen lassen.

Den ganzen Bericht über die neuen Spam-Mails kann man hier nachlesen : http://www.dialerschutz.de/home/Aktuelles/aktuelles.html

Neue Abzockermethode der Dialermafia mit 0800er Rufnummern !

Es ist kaum zu glauben mit welchen Tricks die Dialermafia jetzt wieder versucht die neuen gesetzlichen Bestimmungen auszuhebeln.

Seit kurzem wird per Spam-Mail ein neuer Dialer verbreitet. Der Dialer installiert sich selbstständig und wählt die gebührenfreie Nummer 0800-1011789 an.

Gebührenfrei wäre toll, leider kommt dann doch eine Rechnung über 83,70 Euro von SStTelekom aus Dänemark.

So geht der Trick: Mit der Dialereinwahl wird normalerweise automatisch die Rufnummer des Anschlussinhabers mit übertragen. Anhand dieser Nummer wird der Anschlussinhaber festgestellt und eine Rechnung zugesandt. Da für die 0800er Rufnummer über die Telekom keine Gebühren berechnet werden können kommt auch eine Extra-Rechnung aus Dänemark.

Mein Rat: NICHT BEZAHLEN !!! Dieser Dialer ist auf Täuschung und Betrug ausgelegt. Nach den gesetzlichen Vorgaben des TKG müssen neue Dialer ausschließlich die Nummerngasse 0900-9 benutzen und müssen bei der Regulierungsbehörde registriert sein. Natürlich ist dieser Abzockerdialer nicht registriert und verstößt so gegen sämtliche Bestimmungen.

Ignorieren Sie die unsinnigen Rechnungen und erstatten Sie wegen Betruges Strafanzeige bei der Polizei.

Ab dem 13.12.2003 dürfen sämtliche Dialer nur noch die Rufnummergasse 09009... benutzen !!

Dies hatte bereits die Regulierungsbehörde (RegTp) bereits bei Einführung des neuen “Dialerschutzgesetzes”, Mitte August 2003, in der Verfügung Nr. 54/2003 bestimmt.

Dialerverbindungen mit anderen Rufnummern, z.B. 0190..., müssen jetzt nicht mehr bezahlt werden, diese Dialer verstoßen gegen § 43b des TKG und sind damit rechtswidirig.

Alles zum Thema Dialer hier auf der Homepage.

Die Presseerklärung der RegTp dazu: (Zitat):

Kostenpflichtige Dialer dürfen ab dem 14. Dezember 2003 nur noch über die Rufnummerngasse (0)900 9 betrieben werden. Darauf weist die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) ausdrücklich hin. „Alle kostenpflichtigen Dialer, die nach dem 13. Dezember 2003 über andere Rufnummerngassen als (0)900 9 betrieben werden, sind nicht registrierfähig und somit illegal“, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Reg TP. Auch die bislang in den Rufnummerngassen (0)190 und (0)900 registrierten Dialer müssen bis zum 13. Dezember 2003 in die neue Rufnummerngasse überführt und dort registriert sein, damit sie nicht illegal betrieben werden. „Bei nicht registrierten Dialern besteht nach unserer Rechtsauffassung keine Zahlungspflicht“, so Kurth weiter.

Ist sich der Verbraucher sicher, dass er keine Dialer anwählen möchte, kann er die Rufnummerngasse (0)900 9 bei seinem Netzbetreiber sperren lassen. Sollte sich dann trotzdem ein Dialer einwählen, so kann sich dieser nur illegal aus einer anderen Rufnummerngasse eingewählt haben und es besteht kein Zahlungsanspruch.

Damit Dialer auch die neue Rufnummerngasse (0)900 9 nutzen können, hat die Reg TP rechtzeitig alle Voraussetzungen geschaffen. So sind bereits 507 Dialer in der neuen Rufnummerngasse (0)900 9 von der Reg TP registriert worden. Die Anträge auf Zuteilung einer (0)900 9 Rufnummer können auch über das Internet gestellt werden. Sollten nach dem Stichtag noch Dialer über die Rufnummerngassen (0)190 und (0)900 betrieben werden, so wird die Reg TP hiergegen Maßnahmen, bis hin zum Entzug der Rufnummer, ergreifen.

Sollten Verbraucher Fragen oder Beschwerden zu Dialern haben, können sie sich über folgende Adressen an die Reg TP wenden:

Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post
Außenstelle Meschede
Postfach 1151
59851 Meschede
Rufnummer 01805 - DIALER oder 01805 – 342537

Neuer Dialer wählt Satellitennummer !!

Wieder ist ein neuer Abzockerdialer aufgetaucht:

Das neue Dialerprogramm wählt selbstständig, im Hintergrund, die Rufnummer 0088213881407 !

Unklar ist noch, wo genau die Geschädigten sich den Dialer eingefangen haben, vermutlich aber auf einer Seite mit Kochrezepten. Das Dialerprogramm hat die dateibezeichnung A091EMT.exe oder A093EMT.exe.

Der Download und erste Start erfolgt mittels ActiveX-Skript. Danach ist, nachdem der Browser geschlossen wurde, das Dialerverbindungsfenster sichtbar. Es handelt sich um einen italienischen Dialer der Firma 7adpower.

Wer hinter der Satellitenrufnummer steckt ist noch unklar, es handelt sich jedenfalls um eine Rufnummer zu EMSAT. Dialerschutzprogramme dürften diesen Dialer wohl noch nicht erkennen, hier hilft vermutlich zur Zeit nur der Dialer-Blocker.

Die hier gemeldeten Dialerverbindungen dauerten alle exakt 30 oder 40 Minuten, danach erfolgte wohl eine automatische Trennung. Die Kosten für solch eine Verbindung betragen 89 Euro.

Das dieser Dialer so ziemlich gegen sämtliche gesetzliche Vorschriften verstößt dürfte klar sein.

Wenn diese Rufnummer Ihnen berechnet wird würde ich auf alle Fälle die Zahlung verweigern.

Update 05.12.2003: Es gibt neue Informationen zum Thema Satellitendialer:

Die Lösung war so einfach, fast wäre man nicht darauf gekommen. Die Infos von dialerschutz.de ( niederländischer Dialer) und internetfallen.de (italienischer Anbieter) stimmen beide:

Nach hier vorliegenden Informationen handelt es sich um ein “normales” Dialerprogramm eines bekannten niederländischen Dialeranbieters. Stellt man im Dialerverbindungsfenster jedoch die Ländereinstellung von “Deutschland” auf “sonstige Länder” um, wählt das Dialerprogramm nicht die eingestellte 0190er Rufnummer an sondern die Satellitenrufnummer.

Da hier noch kein betreffendes Dialerprogramm zur Analyse vorliegt kann nicht festgestellt werden, ob dieser Dialer sich auch selbstständig einwählt oder ob es sich um einen Bedienungsfehler der User handelte.

Fakt ist jedenfalls, dass die angewählte Satellitenrufnummer letztlich der italienischen Telefongesellschaft zugeordnet werden kann(s.o.). Wo der finanzielle Vorteil des Dialerbetreibers bei der Verwendung einer Satellitenrufnummer liegt ist mir immer noch schleierhaft.

Das war überfällig! RegTp verbietet endlich die Dialerabzocke der Hanseatischen Abrechnungen!

Zitat der Presseerklärung:

Der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP), Matthias Kurth, erklärte heute in Bonn: “Die Reg TP hat gegenüber der Firma Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH (HAS) ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung für die Zeit ab dem 15. August 2003 ausgesprochen. Dies bedeutet, dass Rechnungen der HAS über die Frankfurter Festnetzrufnummer 069/42 72 69 98 nicht bezahlt werden müssen.“ Diese Entscheidung der Reg TP sei allerdings noch nicht bestandskräftig. Jedoch habe ein Widerspruch des betroffenen Unternehmens gegen den Bescheid der Reg TP keine aufschiebende Wirkung, erklärte Kurth.

Die Reg TP hatte nach zahlreichen Verbraucherbeschwerden ermittelt, dass die HAS einen rechtswidrig eingesetzten Dialer verwendet, um Verbrauchern Beträge für eine angebliche Anmeldung zu einem „Internet-Service“ in Rechnung zu stellen. Die Firma verlange 69,95 € für die Möglichkeit, einen Monat lang ein Erotik-Internet-Portal zu nutzen.

Der betreffende Dialer installiere sich entweder durch Anklicken eines Buttons auf einer Website oder er werde durch Anklicken von Werbebannern aktiviert. Das Programm beende die bestehende Verbindung ins Internet und baue dann eine neue Verbindung über die Rufnummer 069/42 72 69 98 auf. Gleichzeitig werde die Telefonnummer des Benutzers übertragen und die Daten des Benutzers würden ausspioniert. Dieser erhalte daraufhin eine Rechnung der HAS über 69,95 €. Insgesamt wurden nach Erkenntnissen der Reg TP bereits mehr als 100.000 Rechnungen dieser Art versandt.

Vom 15. August 2003 bis zum 13. Dezember 2003 durften kostenpflichtige Dialer nur in den Rufnummerngassen (0)190 und (0)900 betrieben werden. Seit dem 14. Dezember 2003 dürfen kostenpflichtige Dialer jedoch nur noch in der Rufnummerngasse (0)900-9 betrieben werden. Alle anderen Dialer, die in anderen Rufnummerngassen betrieben werden, sind rechtswidrig.

Verbraucher, die Rechnungen oder Mahnungen über die o. g. Rufnummer erhalten, sollten sich schriftlich an die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn, wenden.

Kein Telefonentgeltanspruch für Verbindungen, durch ein heimlich installiertes Anwahlprogramm (sogenannter Dialer)

Der u.a. für das Dienstvertragsrecht zuständige III. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, daß ein Telefonkunde dem Netzbetreiber gegenüber dann nicht zur Zahlung der erhöhten Vergütung für Verbindungen zu einer 0190- oder 0900-Mehrwertdienstenummer verpflichtet ist, wenn die Anwahl zu dieser Nummer über einen heimlich im Computer des Kunden installierten sog. Dialer erfolgte und dem Anschlußinhaber insoweit kein Verstoß gegen seine Sorgfaltsobliegenheiten zur Last fällt.

Die Klägerin, ein Telefonnetzbetreiber, verlangt von der Beklagten, mit der sie einen Vertrag über die Bereitstellung eines ISDN-Anschlusses und über Telefondienstleistungen geschlossen hat, Zahlung von rund 9.000 €. Die in Rechnung gestellten Beträge beruhen zum großen Teil auf Verbindungen, die von Mai bis August 2000 zu einer bestimmten 0190-Mehrwertdienstenummer hergestellt wurden. Der Sohn der Beklagten hatte beim Surfen im Internet eine Datei auf seinen PC heruntergeladen, die die Beschleunigung der Datenübertragung versprach. Tatsächlich verbarg sich in der Datei ein sogenannter Dialer. Dieser veränderte die Standardeinstellungen im Datenfernübertragungsnetzwerk des Computers derart, daß sämtliche Verbindungen in das Internet fortan über eine teure 0190-Mehrwertdienstenummer hergestellt wurden. Die Löschung der scheinbar der Datenbeschleunigung dienenden Datei machte diese Veränderungen nicht mehr rückgängig. Die Manipulationen waren bei standardmäßiger Nutzung des Computers nicht bemerkbar.

Das Berufungsgericht hat die Klage im wesentlichen abgewiesen. Zuerkannt hat es lediglich die Beträge, die angefallen wären, wenn die Verbindungen in das Internet über die von der Klägerin bereitgestellte Standardnummer angewählt worden wären. Die Klägerin müsse sich das Vorgehen des Inhabers der Mehrwertdienstenummer zurechnen lassen. Dementsprechend stehe der Vergütungsforderung der Klägerin ein Schadensersatzanspruch der Beklagten entgegen, aufgrund dessen sie so gestellt werden müsse, als ob sich der Dialer nicht eingeschlichen hätte.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision der Klägerin zurückgewiesen. Sie hat aus dem Telefondienstvertrag mit der Beklagten keinen Anspruch auf Zahlung der Verbindungskosten nach den erhöhten 0190-Mehrwertdienstetarifen.

Der Vertrag der Parteien enthielt keine ausdrückliche Bestimmung, die einen Fall wie den vorliegenden regelte. Der Senat hat jedoch im Wege der ergänzenden Vertragsauslegung eine Klausel der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Klägerin und den Rechtsgedanken des § 16 Abs. 3 Satz 3 TKV herangezogen, wonach den Kunden keine Vergütungspflicht für die Nutzung seines Anschlusses durch Dritte trifft, sofern er diese nicht zu vertreten hat. Da die Klägerin ein eigenes wirtschaftliches Interesse an der Inanspruchnahme der Mehrwertdienste habe – sie muß nur einen Teil des erhöhten Entgelts an andere Netz- und Plattformbetreiber abführen – , sei es angemessen, sie das Risiko eines solchen Mißbrauchs der 0190-Nummern tragen zu lassen, den ihre Kunden nicht zu vertreten haben.

Der Beklagten und ihrem Sohn fiel ein Verstoß gegen ihre Sorgfaltsobliegenheiten nicht zur Last. Sie hatten keinen besonderen Anlaß zu Schutzvorkehrungen, da der Dialer nicht bemerkbar war. Auch eine routinemäßige Vorsorge gegen Anwahlprogramme konnte nicht erwartet werden.

BGH Urteil vom 4. März 2004 - III ZR 96/03 ,Karlsruhe, den 5. März 2004

T-Com sperrt Auslandsdialer-Rufnummern !

Kunden von T-Com ( Festnetzsparte der Deutschen Telekom) können aufatmen:

Die T-Com hat seit dem 10.03.2004 endlich die strittigen Auslandsdialerrufnummern gesperrt. Somit sind jetzt zumindest die T-Com Kunden vor solchen Auslandsdialern geschützt. Alle anderen Geschädigten sollten sich aber ebenfalls die gesperrten Nummern genau ansehen. Wurde Ihnen eine solche Rufnummer berechnet haben Sie jetzt gute Chancen die Zahlung zu verweigern.

Wahrscheinlich erfolgte die Sperrung aufgrund des neuen BGH-Urteiles vom 03.03.2004. ( siehe News 20).

Hier die gesperrten Nummern:

- Sao Tome und Principe (mit der Vorwahl 00239),
- Guinea Bissau (00245),
- Diego Garcia (00246),
- Nauru (00674).
außerdem wurden die Verbindungen über den Satellitenfunkdienst EMSAT (0088213) aufgebaut.

Diese Maßnahme kommt nur T-Com Kunden zugute; bei Preselection-Kunden greift die Sperre nicht, da deren Verbindungen über die Netze anderer Telefongesellschaften laufen!

Das war überfällig! RegTp verbietet endlich die Dialerabzocke der Hanseatischen Abrechnungen!

Zitat der Presseerklärung:

Der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP), Matthias Kurth, erklärte heute in Bonn: “Die Reg TP hat gegenüber der Firma Hanseatische Abrechnungssysteme GmbH (HAS) ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung für die Zeit ab dem 15. August 2003 ausgesprochen. Dies bedeutet, dass Rechnungen der HAS über die Frankfurter Festnetzrufnummer 069/42 72 69 98 nicht bezahlt werden müssen.“ Diese Entscheidung der Reg TP sei allerdings noch nicht bestandskräftig. Jedoch habe ein Widerspruch des betroffenen Unternehmens gegen den Bescheid der Reg TP keine aufschiebende Wirkung, erklärte Kurth.

Die Reg TP hatte nach zahlreichen Verbraucherbeschwerden ermittelt, dass die HAS einen rechtswidrig eingesetzten Dialer verwendet, um Verbrauchern Beträge für eine angebliche Anmeldung zu einem „Internet-Service“ in Rechnung zu stellen. Die Firma verlange 69,95 € für die Möglichkeit, einen Monat lang ein Erotik-Internet-Portal zu nutzen.

Der betreffende Dialer installiere sich entweder durch Anklicken eines Buttons auf einer Website oder er werde durch Anklicken von Werbebannern aktiviert. Das Programm beende die bestehende Verbindung ins Internet und baue dann eine neue Verbindung über die Rufnummer 069/42 72 69 98 auf. Gleichzeitig werde die Telefonnummer des Benutzers übertragen und die Daten des Benutzers würden ausspioniert. Dieser erhalte daraufhin eine Rechnung der HAS über 69,95 €. Insgesamt wurden nach Erkenntnissen der Reg TP bereits mehr als 100.000 Rechnungen dieser Art versandt.

Vom 15. August 2003 bis zum 13. Dezember 2003 durften kostenpflichtige Dialer nur in den Rufnummerngassen (0)190 und (0)900 betrieben werden. Seit dem 14. Dezember 2003 dürfen kostenpflichtige Dialer jedoch nur noch in der Rufnummerngasse (0)900-9 betrieben werden. Alle anderen Dialer, die in anderen Rufnummerngassen betrieben werden, sind rechtswidrig.

Verbraucher, die Rechnungen oder Mahnungen über die o. g. Rufnummer erhalten, sollten sich schriftlich an die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Tulpenfeld 4, 53113 Bonn, wenden.

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