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Gebrauchtwagenanzeigen , Kontaktanzeigen, Chat-Bekanntschaften aufgepasst !
Betrug mit Internet-Kontaktanzeigen
Staatsanwaltschaft Hannover räumt mit 0190er Betrügern auf !
Webportal-Betreiber haften nicht für gefälschte Kontaktanzeigen

Gebrauchtwagenanzeigen , Kontaktanzeigen, Chat-Bekanntschaften aufgepasst !

Ein Trick der schon aus den Kleinanzeigenblättern bekannt ist wird in letzter Zeit auch verstärkt im Internet benutzt :

Sie haben eine Gebrauchtwagenanzeige im Internet geschaltet und erhalten eine E-Mail mit der Aufforderung, eine Telefonnummer zurückzurufen. Dort wird Ihnen die Vermittlung des Wagens für angeblich vorhandene Interessenten angeboten. Der Trick : Es handelt sich um eine 0190er-Telefonnummer. Die Anbieter wollen nur ihr Geld abzocken ! Völlig unnütze und zahlreiche technische Daten ihres Fahrzeuges werden abgefragt damit sie schön lange in der Leitung bleiben.

Die haben in einem Chatroom eine nette Dame kennengelernt oder wollen auf eine Kontaktanzeige antworten. Auch hier erfolgt plötzlich per E-Mail, oder direkt im Chat, die Aufforderung eine Nummer zur direkten Kontaktaufnahme anzurufen. Die Damen am anderen Ende sitzen in einem Callcenter und sollen Sie dort so lange wie möglich in der Leitung halten. Es ist natürlich eine 0190er Telefonnummer.

Achtung : Die 0190er Telefonnummer ist teilweise durch geschickte Schreibweisen ( 01-908-1111) oder die Voranstellung einer Call-by-Call Vorwahl ( z.B. 010330190.... oder ähnlich ) getarnt.

Betrug mit Internet-Kontaktanzeigen

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Firma Audiofon Chat & Play GmbH aus Hannover: Das Unternehmen soll bundesweit Männer mit fingierten Internet-Kontaktanzeigen betrogen haben, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ).

Die Masche ist immer die gleiche: Angeblich liebe, einsame Frauen suchen auf den Kontaktbörsen des Web einen seriösen Partner für Kochen, Kino, Wandern und vielleicht für mehr. Wer daraufhin eine E-Mail schreibt, bekommt Antwort -- aber nicht von seiner Auserwählten. Man schreibe Standardantworten zurück, 40 pro Stunde seien Pflicht, verriet ein Insider, der auf monatelange Erfahrung bei Audiofon zurückblicken kann, gegenüber der Zeitung.

Liebeshungrige Männer, die sich von Standardantworten nicht abschrecken lassen und eine der 0190-Nummern wählen, landen im Service-Center von Audiofon, und werden dort mit den Frauen in den Telefonkabinen verbunden. Die Frauen versuchen alles, um die Männer möglichst lange an der Strippe zu halten -- mindestens drei Minuten, so steht es in ihrem Arbeitsvertrag. Der Insider erzählt von herzzerreißenden Briefen kontaktsuchender Männer, teilweise über vier Seiten liebevoll aufgeschrieben. "Und keiner von denen weiß, dass es nur darum geht, sie auszunehmen."

Pikanterweise ist Audiofon Mitglied im Verein Freiwillige Selbstkontrolle Telefonmehrwertdienste (FST), der sich besonders dem Jugend- und Verbraucherschutz verpflichtet fühlt.

aus Heise News vom 03.06.2002

Staatsanwaltschaft Hannover räumt mit 0190er Betrügern auf !

Quelle: Hannoverische Allgemeine vom 19.06.2002 –Auszug - :

“Wie berichtet, soll “Audiofon” bundesweit mit fingierten Internet-Kontaktanzeigen betrügen. Dazu soll sich die Firma Lebensläufe von Frauen ausgedacht und damit geworben haben, die Frauen seien über 0190-Telefonnummern zu erreichen. “95 Prozent aller Anzeigen, die von dort aus ins Netz gestellt werden, sind gefälscht”, sagt ein Mitarbeiter, der zur oberen Ebene bei “Audiofon” gehörte. Über dieser und weiterer Gesellschaften steht die “Audiofon” AG. Und, auch das scheint jetzt klar, von Hannover aus ziehen zwei Macher die Fäden: Wolfgang F. und Klaus H, beide mit schillernder Vergangenheit............”

Webportal-Betreiber haften nicht für gefälschte Kontaktanzeigen

Für Scheinanzeigen, die über Online-Partnerschaftsplattformen aufgegeben werden, sind deren Betreiber nur eingeschränkt verantwortlich. Laut einem Urteil des Kammergerichts (KG) Berlin (Az. 10 U 182/03) haben Betroffene gegen die Betreiber keinen Anspruch auf Schadensersatz. ..................

Mehr dazu hier (Quelle): http://www.heise.de/newsticker/meldung/52450

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