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Autoaufkäufer

Privatverkäufer Achtung !
WARNUNG Autohäuser! Betrügerische Autokäufer !
Fahrzeugverkauf im Internet

Privatverkäufer Achtung !

In letzter Zeit werden immer häufiger Autoverkäufer nach Verkaufsanzeigen im Internet angerufen.

Sie sollen dann eine 0190-er Rufnummer zurückrufen da angeblich ein Käufer Interesse hat.

Finger weg ! Hier sollen nur die teuren 0190-Telefongebühren kassiert werden !

Der nächste Trick :

Immer häufiger werden hochwertige Fahrzeuge auf Bestellung gestohlen. Das breite Angebot im Internet macht es den Dieben leicht sofort ein passendes Fahrzeug zu finden.

Meistens erfolgt ein typischer Anruf eines Interessenten, auffällig wird hier nach dem Standort bzw. Besichtigungsort des Fahrzeuges gefragt. Auch kommt immer die Frage zur Alarmanlage. Nicht jeder Anrufer ist ein Dieb, aber gehen Sie auf Nummer sicher :

- Verlangen Sie immer zuerst eine Telfonummer ( Festnetz )zum Rückruf !
- Geben Sie dem Käufer offen Ihre Bedenken an oder legen Sie sich rechtzeitig vorher eine Geschichte zurecht. Erst nach Rückruf geben Sie dem Kaufinteressenten einen Treffpunkt zur Besichtigung an. Vermeiden Sie den ständigen Standort des Fahrzeuges anzugeben.
- Kommt der Kaufinteressent lassen Sie ihn nicht mit Fahrzeug und Schlüssel alleine. Ein Nachschlüssel ist schnell angefertigt und einige Tage später ist Ihr Auto weg.

Das ist keine Bangemacherei, diese Fälle häufen sich Angaben des LKA Niedersachsen und des ADAC auffällig ! Betroffen sind fast immer nur im Internet angebotende, hochwertige, Fahrzeuge !

WARNUNG Autohäuser! Betrügerische Autokäufer !

Haben Sie ihr Auto im Internet zum Verkauf angeboten und es meldet sich ein potentieller Käufer aus dem Ausland ( Holland / Belgien ) ? Vorsicht !

Die Masche der Betrüger :

Telefonisch wird mit dem anbietenden Autohaus Kontakt aufgenommen und die Betrüger geben sich als Einkäufer niederländischer / belgischer Firmen aus. Diese Firmen gibt es wirklich, nur kommen die "Käufer" nicht von dort.

Zur Bezahlung wird dann ein bankbestätigter Scheck abgegeben.

Diese Bankbestätigung ist gefälscht !

Die Fahrzeuge werden außerhalb der Banköffnungszeiten abgeholt um Überprüfungen zu umgehen.

Was tun wenn ich so einen Käufer habe ?

Rufen sie sofort bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle an.

Fahrzeugverkauf im Internet

Wie angebliche “Käufer” mit gefälschten Schecks geschickt “Differenzbeträge”abkassieren !

Achtung! Bei Fahrzeugverkäufen via Internet Schecks prüfen! Nicht jeder Scheck ist gedeckt, ein , nach einigen Tagen geplatzter Scheck, wird teuer!

Bei Internetverkäufer kommen die Vertragspartner in der regel per anonymer E-Mail in Kontakt.

In jüngster Zeit melden sich vermehrt Interessenten aus Schwarzafrika und verhandeln zunächst intensiv über den Kaufpreis. Nach erzielter Einigung, die für den Verkäufer natürlich erfolgreich war, wird die Bezahlung per Zusendung eines Schecks an den Verkäufer vereinbart. Gleichzeitig wird im Rahmen dieser "Verhandlung" angekündigt, dass der Scheck mit einem höheren Betrag ausgestellt sein wird, damit die Frachtkosten für das Fahrzeug ins Ausland (zum Beispiel ins Heimatland des Käufers nach Nigeria) gedeckt sind. Der Verkäufer müsse nach Eingang des Schecks dann nur die überzählige Summe (Differenzbetrag von mehreren Tausend Euro) völlig unkompliziert mit "Western Union Money Transfer" an den Frachtbeauftragten oder einen Kurier in England, Nigeria oder die Niederlande zu überweisen.

Bis hierhin erscheint der Autoverkauf für viele absolut seriös, nachvollziehbar und vor allem auf den ersten Blick risikolos. Der Verkäufer erhält ja vor Auszahlung des Geldes den Scheck auf sein Konto gutgeschrieben.

Nach Übersendung des Schecks werden die "Käufer" dann ungeduldiger und bitten um möglichst kurzfristige Überweisung des vereinbarten Differenzbetrags. Das ist der Trick! Die Käufer sind keineswegs am Erwerb und der Ausfuhr von Fahrzeugen nach Afrika interessiert. Sie wollen nur den überzähligen Differenzbetrag kassieren. Nachdem das Geld gezahlt wurde, hören die Fahrzeugverkäufer nichts mehr von den ”Käufern”.

Die Schecks platzen natürlich, manchmal werden auch noch nach Wochen die Schecks wieder storniert(Rückbelastung durch die Bank) Schecks sind kein sicheres Zahlungsmittel!

Bei einer besonders dreisten Variante dieser Betrugsform werden unaufgefordert Schecks an Fahrzeuganbieter verschickt und die Transaktionen anschließend als Irrtum deklariert. Danach bitten die Täter um schnelle und einfache um Rücküberweisung des Geldes mittels Western Union an einen ausländischen Begünstigten. (Western Union zahlt anonym an zahlreichen Vertragsstellen in Bargeld die Gelder an den Abholer aus, es ist also kein Empfängerkonto nötig).

In beiden Fällen haben dann die Fahrzeugverkäufer viel Geld verloren (die Schecks sind häufig aus Irland oder Großbritannien und stellen sich regelmäßig als gefälscht heraus) und das Auto steht immer noch vor der Tür.

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