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Allgemeines
Internet Explorer
Mozilla / Netscape Browser Einstellungen
Opera

Allgemeines

Browser sind erforderlich um die, meistens in HTML-Code geschriebenen, Grafikseiten aus dem Internet anzuzeigen. Es ist praktisch der “ Fernseher “ ins Internet.

In den letzten Jahren hat sich der Internet Explorer von Microsoft weltweit durchgesetzt, wahrscheinlich weil er ja kostenlos mit dem jeweiligen Windows-Betriebssystem immer mitgeliefert wird.

Dieser Standart ist aber leider auch gefährlich, da man jetzt gezielt die Sicherheitslücken einer einzelnen Software angehen kann. Neben dem “IE” gibt es noch zahlreiche sehr gute Browser von anderen Firmen, z.B. Netscape Navigator, Mozilla, Opera u.s.w..

Neben dem erforderlichen HTML-Code haben sich im Laufe der Zeit immer mehr Zusatzfunktionen im Netz breit gemacht um den tristen HTML-Code aufzupeppen. Flash, Animationen, Java, Active-X, dierse Plug-Ins wie Mediaplayers u.s.w. gehören heute zum Standart und werden meistens automatisch mitgeliefert, bzw. mit installiert.

Die Zusatzfunktionen peppen aber nicht nur Internetseiten auf, sie bergen auch Gefahren. Viele diese Zusatzfunktionen, besonders Active-X, können auf Ihrem PC Funktionen auslösen, die Sie vielleicht gar nicht wollen. Thema Dialer - Viren - Spyware - hier auf der Homepage zum Nachlesen.

Java-Applets werden von Browser mittels einer integrierten Virtual Machine (VM) in einer sogenannten Sandbox ausgeführt, so dass sie außerhalb dieses Raumes eigentlich keine Schaden auf Ihrem PC anrichten sollten. Leider treten bei älteren VM auch immer wieder Sicherheitslücken auf.

Java-Applets finden hauptsächlich beim Internet Explorer statt.

JavaScript von Netscape beruht auf der Programmiersprache Java von Sun. Im Gegensatz zu Java-Applets führen Java-Sripte ihre Funktionen generell, also auch außerhalb der sogenannten Sandbox aus.

ActiveX-Controls und Visual Basic Scripts (VBS) stammen von Microsoft und werden zum Glück von anderen Browsern nicht benutzt. (Netscape-, Mozilla- und Opera-Browser sind hier also sicherer). ActiveX ermöglicht es auf den Rechner zuzugreifen. Actice-X sollte - wenn überhaupt - nur auf Nachfrage ausgeführt werden (besser ist es ActiveX ganz zu deaktivieren). Auch bei Visual Basic Scripts kann einiges passieren. Vorsicht ist auch hier die Mutter der Porzelankiste.

Plug-ins, sind kleine Zusatzprogramme die man sich vom jeweiligen Herstellers hernterladen kann. Bekannt ist z.B. Flash-Player oder Quick-Time. Beide dienen zum Abspielen von Videos oder Musikstücken. Natürlich können auch solche Plug-Ins nicht ganz frei von Sicherheitslücken sein.

SSL - Verbindungen : SSL (Secure Socket Layer) und das Protokoll https (Secure http) ermöglichen die abhör- und fälschungssichere Übertragung der Informationen zwischen Web-Browser und Web-Server. Sie sollten darauf achten, nur über SSL-Seiten persönliche Daten weiterzugeben ( z.B. bei Onlinebestellungen, Banking u.s.w.). Sie erkennen eine SSL-Seite daran, wenn in Ihrem Browserfenster unten rechts das Schloßsymbol geschlossen ist und in der Adresszeile statt http://... jetzt http s://... steht.

Um die Gefahren bei der Benutzung Ihres Browsers zu minimieren müssen Sie unbedingt die Voreinstellungen anpassen und diverse Sicherheitseinstellungen verändern !

Leider bewirkt das vollständige Abschalten der Zusatzfunktionen auch immer einen Komfortverlust, manche, aufwendige, Internetseiten lassen sich nur mit diversen Zusatzfunktionen anzeigen. Hier ist ein goldener Mittelweg gefragt.

Internet Explorer

Hier finden Sie die Sicherheitseinstellungen und können entsprechende Änderungen vornehmen.

Starten Sie zunächst den IE. In der Kopfzeile klicken Sie bitte auf “EXTRAS” - “INTERNETOPTIONEN”.

In dem dann geöffneten Fenster klicken Sie auf “SICHERHEIT” . Sie sehen dann folgendes Bild:

Nun gehts los, hier müssen Sie die “Sicherheitsstufe” anpassen. Wie hier im Bild sollte der Eintrag Internet markiert sein. Dann klicken Sie bitte auf “Stufe anpassen”. Jetzt sehen Sie folgendes Bild:

Nun heißt es fleisig die Punkte ( Markierungen) nach Wunsch zu setzen. Wie gesagt, alles abschalten oder deaktivieren kann zu Einbußen beim Surfen führen. Daher empfehle ich folgende Einstellungen:

Actice-X : Deaktivieren

JAVA: Mittlere Sicherheit

Scripting: Eingabeaufforderung

Zugriffsrechte für Softwarechannel: Mittlere Sicherheitsstufe

Den Rest : Aktivieren

Falls Sie Onlinebanking übers Internet betreiben kann es sein, dass Sie andere Einstellungen vornehmen müssen, mehr dazu finden Sie auf der Homepage Ihrer Bank, falls es nicht klappt.

Mozilla / Netscape Browser Einstellungen

Schön, dass Sie nicht den IE benutzen und auch an

deren Browsern eine Chance geben. Vermutlich sind Sie dann kein Anfänger mehr. Trotzdem hier noch kurz die Einstellmöglichkeiten:

Nach dem Start des Netscape Browsers in der Kopfzeile unter “Bearbeiten” das Menü “Einstellungen” auswählen. Dort muß man dann in der linken Fensterhälfte den Menüpunkt Erweitert auswählen. Wichtig hier Doppelklick, dann öffnet sich der darunterliegende Verzeichnisbaum. Wie beim IE kann man rechts Java wahlweise aktivieren oder deaktivieren. Bei Mozilla und Netscape 7 muss man für JavaScript auf der linken Seite den Menüpunkt Erweitert doppelklicken und dann Skripten & Fenster auswählen, dann kann auf der rechten Seite JavaScript für den Navigator aktiviert oder deaktiviert werden. Vermeiden Sie unbedingt ältere Versionen (Netscape bis 6.22)! Diese Browser haben noch große Sicherheitsmängel in der Java Virtual Machine und auch bei JavaScript. Ein Update kostet schließlich nichts !

Opera

Bei Opera kommt man über “Datei” und zum Menü “Schnelleinstellungen”. Auch hier können Sie jetzt Java und JavaScript aktivieren bzw. deaktivieren. Man kann hier auch, im Gegensatz zum IE, bdas Öffnen von Pop-Up-Fenstern deaktivieren oder Videosequenzenanzeige abschalten etc.

Vorbildlich !

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