-Anzeige-

Internefallen
Verbraucherschutz im Internet

Steuern | Behördenwegweiser | Internetfallen

Themenbereiche
sonstiges
Suchen
 
Web Internetfallen

Port-Scan

Sie haben als vorsichtiger Mensch auf Ihrem neuen PC natürlich ein Antivirenprogramm und ein Firewallprogramm installiert. Nun erhalten Sie aber plötzlich durch diese Schutzprogramme Meldungen über unerlaubte Zugriffsversuche zu Ihrem PC. Ein Hackerangriff ist da der erste Gedanke. Doch langsam, meistens ist es nur ein harmloser Port-Scan. Wie das ?

Nun, Ihr PC muß über diverse Datenkanäle seine Informationen verarbeiten und weiterleiten. Dazu gibt es die sogenannten Ports. Stellen Sie sich einfach ein Haus mit vielen Türen vor, für jeder Zweck gibt es einen anderen Eingang. Der Postbote kommt z.B. durch den Port Nr. 110 (POP3-Dienst), Ihre Internetseiten werden über Port 80 zu Ihnen gesandt, Ihr Drucker bekommt seine Daten über Port 515 und Software laden Sie über Port 21 ( ftp) herunter u.s.w..

Sie sehen, Ports gibt es sehr viele, es sind mehrere Tausend.

Für Ihre Aktivitäten im Internet benutzen Sie normalerweise jedoch nur rund 6 Ports für E-Mail-Verkehr, http(www), irc u.s.w..

Alle anderen Ports bleiben unbenutzt und können natürlich als Zugang zu Ihrem PC missbraucht werden.

Daher gibt es die diversen Firewallprogramme um diese Ports zuzusperren.

Es gibt aber auch Anwendungen, welche Online Ihren PC prüfen, über welchen Port diese Anwendung Zugang zu Ihnen erhält. Diese Port-Scans dienen auch der Feststellung, ob Ihr PC aktiv, daher erreichbar ist.

Sogenannte Portscans, daher das Testen eines Rechners auf einen freien Zugangsport, sind in der Regel nicht strafbar! Hierbei handelt es sich nur um ein normales Mittel zur Feststellung, ob ein Rechner einen freien Zugang gestattet. Erst wenn nach Feststellung eines freien Ports der Hacker auch tatsächlich in den Rechner eindringt, ist eine strafbare Handlung gegeben. Erst die Umgehung einer Zugangssperre ist strafbar, da dies den Tatbestand der Datenausspähung erfüllt. Ist keine Sperre ( Firewallprogramm ) installiert bieten Sie praktisch Ihren PC zur allgemeinen Benutzung im Netz an. Wird dieses Angebot wahrgenommen können Sie sich hinterher nicht beschweren. Deshalb : Immer ein Firewallprogramm installieren, Windows XP hat es schon kostenlos im Betriebssystem drin. Also nicht bei jeden Warnhinweis des Firewallprogrammes gleich zur Polzei rennen.

FAZIT:

Bewegen Sie sich niemals ohne Firewall im Internet, ansonsten darf jeder in Ihren PC herumschnüffeln.

So genannte “ Backdoorprogramme “ benutzen Ihre offenen Türen um Daten zu versenden. Hat sich ein Trojaner / Backdoorprogramm auf Ihren PC eingenistet, werden durch dieses Programm über die offenen Ports die Daten an den Hacker versandt. Deshalb müssen Ihre offenen Ports nicht nur gegen Angriffe von Außen sondern auch von Innen geschlossen werden !

Weitere Informationen zu diesem Thema finden hier auf der Homepage unter der Rubrik Hacker auf den Seiten über Trojaner und Spyware.

zurück