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So funktioniert E-Mail
Email im Überblick

So funktioniert E-Mail

Der gesamte E-Mail-Verkehr im Internet läuft über sogenannte Mailserver. Mailserver sind praktisch die Postämter im Internet. Um am E-Mail-Verkehr teilzunehmen brauchen Sie zunächst ein Postfach ( E-Mail-Adresse) bei einem Mailserver. Diese Mailserver werden von den Internetprovidern ( T-Online, Freenet u.s.w.) unterhalten. Es gibt hierbei je nach Komfort kostenpflichtige und kostenlose Anbieter.

Der Empfang und der Versand der E-Mails ist grundsätzlich kostenlos, wird jedoch von einigen Anbietern mengenmäßig begrenzt.

Meistens erkennen Sie bereits an der E-Mail-Adresse den jeweiligen Provider bzw. Anbieter, z.B.
mustermann@t-online.de. Jede E-Mail-Adresse muß das Zeichen @ zur Trennung zwischen Namen und Provider enthalten, am Ende kommt noch die Länderkennung oder z.B. .com u.s.w..

Zum Versand und Empfang der E-Mails werden zwei verschiedene Protokolle verwendet: smtp ( simple mail transfer protokol) für den Versand und pop3 (post office protokol)für den Empfang. Die Technik hierzu erledigt Ihr E-Mail Programm.
Darüber hinaus gibt es auch noch Webmailer, dort können Sie über das normale WWW ein Account einrichten und dann dort E-Mails versenden und empfangen, ohne Mailsoftware. Das System hat den Vorteil, dass Sie auf der ganzen Welt, von jedem beliebigen PC aus, ihre Mails abfragen können. Sie müssen sich lediglich Ihren Zugangsnamen und Ihr Kennwort zur Anmeldung merken.

Mailsoftware mit POP3 ist komfartabler, kann mehrere Postfächer bei verschiedenen Anbietern verwalten und abfragen. Desweiteren können Sie hier Ihre Mails Offline vorschreiben und Standarttexte speichern.

Zum Ablauf:

Sie versenden Ihre E-Mail, diese E-Mail landet zunächst bei Ihrem Provider auf dem Mailserver. Ist dort auch der Empfänger der Mail angemeldet wird die Mail direkt in dessen Postfach zugestellt, wenn nicht, leitet der Server Ihre E-Mail an den nächsten Server weiter. Irgendwann hat Ihre E-Mail den Erdball mehrfach umkreist und wenn kein Server Ihren Empfänger kennt, landet die E-Mail als unzustellbar wieder in ihrem Postfach.

Eine E-Mail ist mit einer Postkarte vergleichbar, der Adressat und der Inhalt ist für jeden frei zugänglich und sichtbar. Auf jedem der offenen Mailserver kann ihre E-Mail theoretisch mitgelesen werden.

Um vertrauliche Daten zu übermitteln ist also eine E-Mail wenig geeignet. Um diesen Mißstand zu umgehen wurden diverse Verschlüsselungen erfunden. Mit diesen Verschlüsselungsprogrammen können Sie eine E-Mail praktisch in einen Briefumschlag packen. Der Inhalt ist dann nur noch vom Empfänger zu lesen. Das setzt natürlich voraus, dass auch der Empfänger das gleiche Verschlüssungsprogramm wie Sie besitzt und Sie ihm auch den “Schlüssel” zum Öffnen der Nachricht übermittelt haben.

Wann der Empfänger Ihre E-Mail in seinem Postfach abfragt kann nicht gesagt werden, hierauf haben Sie keinen Einfluß. Es gibt jedoch die theoretische Möglichkeit eine Dringlichkeit zu setzen, ob der Empfänger sich daran hält ist ihm überlassen. Es gibt auch die Möglichkeit einer automatischen Quittung bei Abholung der E-Mail. Wenn diese Funktion im Mailprogramm ihres Empfängers aktiviert ist erhalten Sie automatisch eine Bestätigungsmail wenn die E-Mail gelesen wurde. Sie können diese Funktion in Ihrem Mailprogramm abschalten oder auch gezielt eine solche Bestätigung anfordern. ( Vergleichbar mit einem Einwurfeinschreiben ).

Was ist noch wichtig:

Da Sie keinen Einfluß auf die Geschwindigkeit der Übermittlung Ihrer E-Mail bei den diversen Servern haben, können Sie niemals mit einer sofortigen Zustellung rechnen ! Auch wenn es meistens nur wenige Sekunden oder Minuten dauert, eine Garantie dafür gibt es nicht.

Eine E-Mail kann noch nicht fristwahrend im geschäftlichen Verkehr, z.B. bei einem fristgerechten Widerspruch, benutzt werden.

Löschen Sie immer Ihre E-Mails auf dem Server wenn Sie die Mails abgerufen und gelesen haben. Das können Sie im Mailprogramm einstellen. Vergessen Sie die Löschung ist bald ihr Postfach voll und der Server lehnt weitere E-Mails an Ihre Adresse ab. Sie sind dann nicht mehr über E-Mail erreichbar.
Die Größe des Postfaches ist vom Provider abhängig und völlig unterschiedlich.

Woher weiß der Mailserver wohin die E-Mail muß ? Der Mail-Header.

Jede E-Mail hat einen sogenannten Mail-Header. Dieser Header steht oberhalb ihres Textes und wird normalerweise nicht mit angezeigt. In diesem Header wird vom jeden Server ein Eintrag vorgenommen ( praktisch wird die E-Mail hier abgestempelt). Anhand des Headers können Sie also den exakten Weg einer E-Mail verfolgen und rekonstruieren.

Aber auch hier gibt es Ausnahmen: Im Internet bieten einige Server anonyme Mails an, sogenannte Remailer. Dort wird Ihre Absender E-Mail-Adresse ausgetauscht gegen eine anonyme Absenderangabe.

Solche anonymen Mails können manchmal mittels des Headers rückverfolgt werden.

Vertrauen Sie niemals blind der Absenderangabe einer E-Mail, nichts ist leichter als hier eine beliebige, falsche,  E-Mail-Adresse einzugeben.

So können Sie sich den E-Mail-Header in Ihrem Mailprogramm anzeigen lassen:

Eudora

`BlahBlah`- Button in der Toolbar anklicken

MS Outlook

Taste <h> oder Tasten Befehl+<h>

MS Outlook 97

bei geöffneter Mail: “Datei” anklicken, dann “Eigenschaften”, dann “Internet”, dort Anzeige aktivieren

MS Outlook Express

bei geöffneter Mail: “Datei”, dann “Eigenschaften”, dann “Details”, oder Tasten <STRG> + <F3>

Netscape

“Ansicht”, dann “Seitenquelltext”, oder <STRG> + <U>

Pegasus

Tasten <STRG> + <h>

The Bat

“Spezial”, dann “View Source” oder <F9>, dann “View”, anschließend “RFC-822 header” aktivieren

T-Online Mail

Im Menü “Alle Kopfzeilen anzeigen” auswählen, Sie können auch mit der Maus in den Text klicken ( RECHTE Maustaste) und dann “Alle Kopfzeilen anzeigen” auswählen

Was es noch gibt:

Neben den beschriebenen Mailprotokollen gibt es noch weitere Spezialitäten, z.B.
das "Internet Message Access Protocol" ist ein Internet-Protokoll zum Zugriff auf zentrale Mail-Server.
IMAP ermöglicht die Bearbeitung bzw. Manipulation von E-Mails auf einem Mail-Server, da sie nicht -wie bei POP3 l- nach dem Herunterladen vom Server gelöscht werden. Nutzer können daher über IMAP von verschiedenen Rechnern aus auf Ihre E-Mails zugreifen, auch auf solche, die bereits abgerufen wurden, aber dann dort nicht gelöscht wurden.

Mehr über Nachteile mit E-Mails ( Spam-Mails) können Sie hier auf der Homepage unter Spam-Mail nachlesen. Auch so genannte “PHISHING-MAILS” sind eine schlimme Sache im Netz, mehr dazu hier unter Onlinebanking.

Email im Überblick

Dieser Abschnitt basiert auf dem Artikel E-Mail aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

E-Mail

(Electronic Mail) ist ein Dienst in Computernetzen (vor allem im Internet), der es erlaubt, elektronische Nachrichten zwischen einem Sender und Empfängern auszutauschen („elektronische Post“). E-Mail ist neben dem WWW der derzeit am häufigsten genutzte Dienst des Internets. Zugleich bezeichnet E-Mail die Nachrichten, die man sich in diesem Dienst versenden kann („elektronischer Brief“).

Neben dem Internet ist auch in nahezu allen anderen Computer-Netzen (z. B. ax.25, Novell, Microsoft Windows, BTX) der E-Mail-Versand nach eigenen Verfahren vorgesehen, seit den 1990er-Jahren aber praktisch bedeutungslos. Lediglich X.400, ein offener, weltweiter Standard, der vor dem Internet definiert wurde, wird heute noch ernsthaft benutzt.

Für E-Mail gibt es nur eine Schreibweise, analog zu E-Gitarre, H-Milch oder A-Bombe. Email, EMail oder eMail sind daher falsch. Das deutsche Synonym „E-Post“ ist ebenfalls im Duden zu finden.

Format und Aufbau der Adressen

Das Format der Internet-E-Mails wird im RFC 2822 (http://www.rfc-editor.org/rfc/rfc2822.txt) festgelegt und hat folgende Syntax:

   benutzer@domain

wobei benutzer für eine eindeutige Zeichenkette steht. Diese Zeichenkette darf z.Zt. (Stand 02.2004) keine Umlaute und - mit Ausnahme von Punkt, Binde- und Unterstrich - keine Sonderzeichen enthalten. Für domain gelten die Syntaxregeln des Domain Name Service.

domain bezeichnet die DNS-Domain, in der sich der benutzer befindet. Der Domainname wird dabei durch eine Anfrage an einen Domain Name Server (DNS) aufgelöst und die IP-Adresse des eigentlichen Mailservers durch einen Eintrag "MX" bestimmt.

Benutzer- und Domain werden durch das Zeichen @ (Aussprache engl. "at" oder umgangssprachlich "Klammeraffe", "Affenohr" oder "Affenschwanz") getrennt.

Wichtige Benutzernamen für E-Mailadressen sind die sog. Role-Accounts. Diese sind z.B.:

   * abuse für Missbrauchsmeldungen

   * webmaster um Betreiber einer Webseite zu kontaktieren

   * postmaster für Probleme betreffend den Mailempfang bzw. -versand

   * hostmaster bei Zugriffsproblemen oder Probleme bei der Anbindung an das Internet

   * newsmaster für den Betreuer eines Newsservers

   * usw.

Meist werden Klartext-Nachrichten verschickt. Dabei werden oft Abkürzungen oder Smileys verwendet. Zudem können E-Mails auch mit anderen elektronischen Inhalten wie Bildern, binären Dokumenten oder aufgenommener Sprache als so genannte Dateianhänge verschickt werden.

Der Betreff ist für den Empfänger besonders in Anbetracht der steigenden Anzahl unerwünschter Werbung (Spam) eine wichtige Kurzinformation und sollte daher nie fehlen. Das Betr.: bzw. Conc: stellt eine Beziehung des Senders und/ oder des Empfängers zu einer Sache, erforderlichen Aktion oder zu einem Ereignis her.

Verwendete Protokolle

   * SMTP ist zum Mailversand und -Transport.

   * POP3 ist zum Abruf von Mails von einem Mailserver.

   * IMAP dient dazu, auf Mailboxen zuzugreifen, die auf Mailservern liegen.

   * UUCP ist ein Protokoll, mit dem E-Mails gesammelt werden und beim nächsten Verbindungsaufbau verschickt werden.

   * MIME kodiert E-Mails und legt ihre Struktur fest.

Funktionsweise und Nutzung

E-Mail-Programme

Zur Nutzung von E-Mail braucht man ein E-Mail-Programm, auch E-Mail-Client oder Mail-User-Agent (MUA) genannt. Dieses holt die E-Mails (meist mittels der Protokolle POP3 oder IMAP) vom E-Mail-Server des Providers ab, der sie in einer Mailbox auf dem Server gespeichert hat. Zum Versand einer E-Mail schickt das E-Mail-Programm des Benutzers diese üblicherweise per SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) an den E-Mail-Server des Providers (Smarthost), der diese dann an den E-Mail-Server des Empfängers weiterschickt. Dort kann sie dann der Empfänger wiederum per POP3 oder IMAP mit seinem E-Mail-Programm abholen. Tauchen beim E-Mail-Versand Probleme auf, z.B. fehlerhafte E-Mail-Adresse oder volle Mailbox des Nutzers so wird die versendete E-Mail "gebounced" (zurückgeschickt), wobei als Absender der so genannte Mailerdaemon auftritt. Ein E-Mail-Programm braucht zur Konfiguration üblicherweise Angaben über das Benutzerkonto (englisch account) des Benutzers (Benutzername und Passwort), außerdem die Netzadresse des Servers zum E-Mail-Empfang (z. B. "pop.providername.de") und zum Versenden (z. B. smtp.providername.de).

Webmail

Als alternatives Verfahren zur Verwendung eines E-Mail-Programms hat sich auch die Nutzung von Webmail etabliert. Webmail ermöglicht die Verwaltung von E-Mails mithilfe eines Webbrowsers.

Schwächen

Das herkömmliche E-Mail-System besitzt mehrere Schwächen. Die meisten Nachrichten werden im Klartext verschickt, können also prinzipiell auf jedem Rechner, den die Nachricht auf ihrem Weg vom Absender zum Empfänger passiert, gelesen werden. In der Analogie zur klassischen Post repräsentiert die E-Mail die Postkarte, nicht den durch einen Umschlag vor neugierigen Blicken geschützten Brief. Des Weiteren kann E-Mail i.d.R. mit jedem beliebigen Absender verschickt werden, was oft für unerwünschte Werbung (Spam) benutzt wird. Für beide Probleme (Absenderauthentifizierung und Verschlüsselung) existieren die Verfahren PGP und das freie GnuPG sowie S/MIME, die jedoch noch nicht besonders weit verbreitet sind.

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